wie auf der untenstehenden Tour mehrfach angekündigt:. Hier endlich das Video zu "Das war ihr Leben". Vielen Dank für den Besuch der Konzerte, die vielen guten Gespräche und Abende. Bis zum Nächsten…
Ach was war das noch schön mit dem knorrigen alten Plattendealer in der Kleinstadt. Er wußte, er war der einzige der jenseits der Top Ten Namen Geschichten und Zusammenhänge kannte. Wenn man hier nach diesem oder jenem Produkt fragte, dann immer mit der Angst im Nacken ob der Belanglosigkeit der eigenen Anfrage verspottet zu werden. Einen Indie Dealer, eine Underground Fachkraft fragt man natürlich nicht nach äh - was gerade auf dem Cover von "Weiß Ich Was" ist. Damit hätte man sich ja schon als hoffnungslos oberflächlich geoutet. Nein, um hier Anerkennung zu finden, fragt man nartürlich nach dem unbekannten kleinen Nebenprojekt des Gitarristen von XY der noch vor gar nicht langer Zeit auf dem Cover von "Weiß Ich Was" war. Das ist cool. Und das soll auch so bleiben. Deshalb: Schütze uns Gott vor Elektroniksupermärketen, die uns mit einem Überangebot von billigen, leicht überall zu bestellenden Spezialitäten in die Innereien ihrer Fachmärkte locken nur um uns im Vorbei- und/oder Herausgehen noch einige ihrer überteurten nicht Re-importierten Batterien anzudrehen. Let's go knorrig - again.
Kurzer Bericht von da Draussen
Die Menschen aus Kiel: sind freundlich und neugierig. Oder freundlich, weil neugierig. Ist ja auch egal. Selbst die die da sind, weil es heute irgendwie sowieso nichts anderes gibt kriegen wir. Das ist ein gutes Zeichen. Ich bin völlig nervös, wegen der erst gestern zuendeauswendiggelernten Texte. Hinterher noch Latin Ska. toll.
Bremen ist Bremen. Und wir sind wir. Da Ich selbst gerade neu erfunden habe, bin ich nur ungefähr eine Stunde und zehn Minuten lang. Aber das hat was. Bis jetzt hat noch keiner nach Sterne Stücken gefragt – Danke.
In Hamburg scheint die Sonne. Die ersten Sonnestrahlen im Frühjahr lösen gerne mal eine Grippeepidemie aus, weil die Hamburger sofort in kurzen Hosen und nur durch den Latte Machiato gewärmt nach Draussen vor die Tür gehen. Bevorzugt hier in Pudel und Parc Fiction Gegend. Aus dem Kabelknäuel, das die letzte Band hier hinterlassen hat etwas brauchbares herauszufieseln dauert mindestens eine Stunde. Und –das war knapp- die Leute kommen tatsächlich um 21Uhr. Zu dieser Zeit gibt es hier normalerweise nur eine verschlossene Tür.
Warum macht man das überhaupt?
Kann man das eigentlich jetzt noch mit der Verbreitung alternativer Ideen und Meinungen rechtfertigen was man hier macht? Das ist doch Quatsch. Dafür braucht man doch längst keine Bands mehr. Sender und Empfänger und sogar Communities gibt es doch Rund um die Uhr virtuell. Nein hier geht es um Sinnlichkeit. Aber wieso kommt mir dieser Gedanke ausgerechnet in Hannover? Vielleicht weil sich hier die Nanas von Niki de St.Phalle so schön in den frisch glattgezogenen Estrich kuscheln. Alle sind nett. Das Hotel am schwarzen Bär suggeriert urbane Kuscheligkeit im morgendlichen Sonnenschein.
Eine schlechte Nachricht zwingt mich am Morgen nach Hamburg zurück. Am Abend komme ich gerade noch rechtzeitig unaufgeräumt und verstört in Düsseldorf an. Die Fahrt war seltsam, das Konzert entsprechend entspannt. Die Künstlerwohnung in Düsseldorf ist eine ehemalige Arztpraxis. Alles wird gut.
In Köln vom Deutschlandfunk direkt zu Achim und über dies und das geredet. Es gibt Brathuhn und Krautsalat. Krauts – also doch. Die Kunde von unsere Ausnahmeband hat Köln noch nicht so richtig erreicht, es ist aber auch hier wieder erstaunlich in welch kurzer Zeit man sich einen guten Ruf erspielen kann. Warte nur Luxor, wir kommen wieder. Wie immer du dann auch heißen magst.
Über Bielefeld hält sich ausserhalb von Bielefeld hartnäckig das Gerücht, das es Bielefeld in Wirklichkeit gar nicht gäbe. Nicht so in Bielefeld. Hier ziehen blasse, beinahe durchsichtige Gestalten mehr wehend als laufend durch die Strassen auf der Suche nach einem Latte Macchiato, den es hier in Wirklichkeit gar nicht gibt. Wehen tut es übrigens auch in der Künstlerwohnung des Kamp, wodurch ein verschwitztes Kickerveteranenhemd zum Verursacher hartnäckiger Halsschmerzen wird. Außerdem hart: Die hier zur Verkehrsberuhigung eingesetzten Granitfelsen aus dem Teutoburger Wald. Manch einer behautet von ihnen, sie würden sich auf magische Weise heimlich bewegen, wenn man nicht hinschaut. Andere behaupten, man hätte nur den Rückspiegel richtig einstellen müssen und der Bus hätte sich bewegt. Und zwar sehr schnell. Jedenfalls geht die Begegnung so eines ostwestfälischen Steinblocks mit einer Kruppstahl Bodenschwelle immer unglücklich für die letztere aus. Das heißt: Ich weiß natürlich nicht, wie der Stein sich fühlt.
Berlin 2008. Bis jetzt war mir gar nicht so richtig aufgefallen, das in den Clubs nicht geraucht wird. Heute –mit der Entzündung im Hals fällt es mir allerdings auf. Dieses verrückte Berlin diese verfluchte Kanaille hält sich natürlich kein Bisschen an das im Rathaus erlassene und überaus verachtete Rauchverbot. Wir sind hier am Kotti Alter – Was glaubst Du wer Du bist. Rauchverbot in der Oranienstrasse? Das hätten sie mal 1982 im SO36 versuchen sollen. Ich kämpfe mich hustend durch eine hervorragendes Konzert und schleppe mich nachher röchelnd die Treppe des Festsaals hinunter in die Backstage. Die gleichnamige Party ist natürlich das Gegenteil der Idee eines geöffneten Fensters. Den Rest geben mir die Kette rauchenden Besucher des Monarch, wo ich es dann auch nur noch bis halb drei aushalte bevor ich tot bin. Am nächsten Morgen ist mein Kopf im Vergleich zum Hals merkwürdig klein. Ein langer Spaziergang am Landwehrkanal bringt Linderung. Zur Sicherheit investiere ich aber noch mal ca. 20€ in Bayer Aktien, in der Hoffnung das das mit dem Singen heute Abend wieder was werde. Bevor ich mich der Inspektion des Busses durch seinen Besitzer stelle. Enormes Zweitfrühstück am Mariannenplatz.
Matthias mit doppel T und H hat heute Geburtstag. Zur Feier des Tages sieht er doppelt so alt aus wie sonst, ist aber bester Laune. Ein Meister des Savoir Vivre, eine Kerl noch von altem Schrot und Korn. Irgendwie schaffen wir es nach Leipzig. Angeblich kommt keiner in den Eiskeller. War aber gelogen, die Umbenennug in Conne Island hat wohl einiges gebracht. Sabine kocht tolles Essen: Ich sage nur Waldbeerencrumble. Alle gehen – Berlin in den Knochen- früh ins Bett. Nur ich kann nicht schlafen.
Frank Spilker Gruppe beim FM4 Überraschunskonzert
FM4 Ueberraschungskonzert in Wien
Band: Frank Spilker Gruppe
Datum: Freitag, 11.4.2008 - Einlass ab 21:00 Uhr
Ort: Chelsea - 1080 Wien
Adresse: Lerchenfelderguertel U-Bahnboegen 29-31
Das Überraschungskonzert von FM4 Morgen mit uns.
Hier klicken :
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Der Text Eurer e-mail ist nicht relevant, nur der Absender.
GAESTELISTENPLATZ:
Unter allen, die bis heute 18:00 Uhr auf diese E-Mail antworten,
werden 75 x 2 Gaestelistenplaetze verlost.
Du erhaeltst nach 18:00 Uhr die Info, ob du es auf die Liste geschafft
hast.
(Codewort HBG54STP50)
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